Schlagwort-Archive: Jagdrecht

Klage gegen Abschussverbot für Rebhühner erfolgreich

Der Kläger ist Pächter eines gemeinschaftlichen Jagdbezirks. Für diesen Bereich hatte das beklagte Land am 10. April 2014 ein Abschussverbot für Rebhühner vom Jagdjahr 2014/2015 bis einschließlich zum Jagdjahr 2019/2020 angeordnet. Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, nach einem von … Weiterlesen

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Verstoß gegen waffenrechtliche Aufbewahrungsvorschriften

Mit Urteilen vom 23. Juni 2015 (Az: 8 K 2615/14 und 8 K 3010/14) hat das Verwaltungsgericht Minden die Klagen eines Forstdirektors gegen den Widerruf seiner Waffenbesitzkarten sowie die Ungültigkeitserklärung und Einziehung seines Jagdscheines abgewiesen. Lediglich soweit dem Kläger für … Weiterlesen

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Behördliche Einwilligung zur Erlegung von Hirschen der Klasse II zu Recht abgelehnt

Das entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Urteil vom 23. Juni 2015 (Az: 1 K 1226/14.KO). Der Kläger ist Jagdausübungsberechtigter in einem Eigenjagdbezirk. In dem Jagdbezirk, der außerhalb der Bewirtschaftungszone für Schalenwild liegt, unterhält er zudem einen Forstbetrieb. Nachdem sein … Weiterlesen

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Schonzeitaufhebung für Sommergänse

Der Landesbetrieb Wald und Holz war nach Ansicht des 16. Senates des Oberver-waltungsgerichts Münster verpflichtet, die Schonzeit für nicht brütende Grau-, Nil- und Kanadagänse sowie Gössel (Gänseküken) dieser Wildarten von April bis Mitte Juli 2011 und 2012 in bestimmten Jagdbezirken … Weiterlesen

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Jagdschein: Prüfung in Deutschland Pflicht

Der Fall, über den das OVG Lüneburg (Beschluss vom 19.05.2014, Az.: 11 ME 74/14) zu entscheiden hatte, betraf einen deutschen Staatsangehörigen mit ständigem Wohnsitz im Bundesgebiet, der im Jahre 2009 nach Vorlage eines tschechischen Jagdscheins für Ausländer einen deutschen Jagdschein … Weiterlesen

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Zwang zum Abschuss von Rotwild

Die Jagdbehörde durfte einen Jagdpächter zum Abschuss von Rotwild in seinem Jagdbezirk verpflichten. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz mit einem Urteil vom 11. Februar 2015 (Az: 8 A 10875/14.OVG). Der Kläger ist Jagdpächter eines rund 650 ha großen Jagdbezirks. Nachdem … Weiterlesen

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Wildschaden: Schadenersatzanspruch kann entfallen, wenn der Landwirt die Schaffung von Bejagungsschneisen ablehnt

Die Vorschriften des Bundesjagdgesetzes verpflichten den Jagdpächter, einem Landwirt den Wildschaden zu ersetzen. Dazu hat das Landgericht Hildesheim in einem Urteil vom 04.07.2014 (Az: 7 S 62/14) klargestellt, dass der Anspruch des Landwirts auf Schadenersatz wegen Wildschadens entfällt, wenn er … Weiterlesen

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Islandpony statt Wildschwein: Jäger verliert Waffenschein

Wer sich als Jäger vor der Abgabe eines Schusses nicht über das Tier vergewissert hat, das er schießen will, ist waffenrechtlich unzuverlässig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Beschluss vom 23. Oktober 2013 (Az: VG 1 L 251.13)  entschieden. Der Jäger … Weiterlesen

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Schadenersatz nach Ausbruch von Rindern aus einer Weide als Jagdschaden

Das Oberlandesgericht Oldenburg hat die Jagdpächter und Veranstalter einer Treibjagd verpflichtet, einem Landwirt dem Grunde nach Schadenersatz zu zahlen, weil seine Rinder infolge des Jagdgeschehens aus der umzäunten Weide ausbrachen und der Landwirt beim Einfangen der Tiere verunfallte (Urteil vom … Weiterlesen

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Änderung des Bundesjagdgesetzes: Grundeigentümer können Jagdverbot beantragen

Eine am 06.12.2013 in Kraft getretene Änderung des Bundesjagdgesetzes ermöglicht Grundeigentümern, die einer Jagdgenossenschaft angehören und die Bejagung ihrer Flächen aus ethischen Gründen ablehnen, auf Antrag aus der Jagdgenossenschaft auszuscheiden. Praktisch wird dies dadurch erreicht, dass das betroffene Grundstück durch … Weiterlesen

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